Eisenbahnerlebnisland Kuba: Silberlinge in „blau“ und D-Zugwagen

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Chinesische Diesellok im Bahnhof von Camagüey

Kuba ist historisch betrachtet ein Eisenbahnland. Überall auf der Insel durchziehen Schienenstränge das Land. Fuhren einst viele Züge, so ist das heutige Angebot äußerst überschaubar. Der Fuhrpark setzt sich zusammen aus längst ausrangierten Zügen europäischer Eisenbahnen. Die neuesten Waggons kommen aus Mexiko. Für Reiseradler kann sich die ein- oder andere Bahnfahrt anbieten. Ausländer trifft man praktisch nicht in den Bummelzügen Kubas an, dafür aber „Kuba pur“ hautnah. Ob im Fernzug von Havana nach Manzanillo oder im „Tomatenexpress“ zwischen Manzanillo und Bayamo, man bekommt eine Welt aus einer völlig anderen Zeit geboten.

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Fernzugwagen aus Mexiko

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Caminito del Rey, der Pfad, den einst der spanische König einweihte

Die Brücke über den Guadalhorce in der Nähe von El Chorro

INTRO:

Im Süden Andalusiens an der alten Bahnstrecke zwischen Malaga und Bobadilla gelegen, da befindet sich die Schlucht „Garganta del Chorro“. Durch sie führt heute eine der populärsten Touristenattraktionen Südspaniens, der „Caminito del Rey“. Einst als Wirtschaftsweg entlang des „Desfiladero de los Gaitanes“ angelegt, diente er dem Transport von Baumaterial und der Verbindung zwischen zwei Dörfern. Seinerzeit war er nachts beleuchtet. Ein Wasserkanal verläuft parallel um zwei Talsperren miteinander zu verbinden. Der Kanal diente der Versorgung von Wasserkraftwerken.

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Radfahren auf Kuba: Ein Ratgeber für Backpacker mit Drahtesel

 

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Tabakpflanzen Trockenhaus im Vinales Tal

Che Guevara reiste einst auf einem klapprigen Motorrad. Für Kuba Fans bietet sich heute eine noch etwas gemächlichere Variante an. Mit dem eigenen Fahrrad die Insel Kuba erkunden. Hautnah Land und Leute erleben. Und das auf Strassen, wo Radfahrer Rechte geniessen und wenig motorisierter Verkehr herrscht. Zahlreiche „Casa Particulares“ bieten Dir ein Dach über dem Kopf. Ausgezeichnetes GPS fähiges Kartenmaterial gibt es für Dein Garmin Navigationsgerät. Statt EUR 25 für ein Taxi heißt es am Flughafen José Martí gleich losradeln und Geld sparen. 15 kubanische Provinzen voller Historie wollen per Pedes erkundet werden.

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mit einem Reiseradler aus Kanada in der Nähe des Playa Jibacoa

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Das fertig bepackte Rad einen Tag bevor es zum Flughafen Tegel und weiter nach Havana geht

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Japan Calling: Der Südwesten, Atombombe „Little Boy“, Erdbeben, ein Schrein im Meer, Japans bester Imbiss, moderne Großstädte

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Shinto Schrein auf der Insel Miyajima

Der Südwesten Japans bietet Abwechslung! Die Entfernungen sind groß, aber der Shinkansen ist superschnell. Der 2. Weltkrieg bestimmt Teile des hiesigen Tourismus. Eines der bedeutendsten Forts steht hier, wurde aber im April 2016 durch ein Erdbeben stark beschädigt. Hier befindet sich ein Schrein im Meer, der als grandioses Fotomotiv gilt.

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Mit dem Shinkansen in den Geschwindigkeitsrausch

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Japan: Sicherlich kein Land für Backpacker-Massentourismus. Aber ein Land für Pufferküsser allemal! Man nennt ihn Shinkansen, den japanischen Hochgeschwindigkeitszug. Auf ca. 2600 km werden 7 verschiedene Hochgeschwindigsstrecken, verteilt auf 2 Netze, betrieben.

Im Jahr 2014 hatte der Shinkansen einen Marktanteil von 57,4 % am weltweiten Verkehr von Hochgeschwindigkeitszügen, Tendenz jedoch fallend. Der Fuhrpark umfasst deutlich mehr als 400 Züge. Die Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h wird lediglich abschnittsweise auf der Strecke des Töhuku Shinkansen erreicht. Die wichtigste Strecke bildet der Tökaido Shinkansen. Er fährt 285 km/h. Seine Strecke wurde 1964 eröffnet. Die Gebirgsstrecke des Hokuriki Shinkansen ist die neueste längere im Netz. Sie wurde 2015 eröffnet und erlaubt auf kurvenreichen Tunnelstrecken 260 km/h.

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Dieser Bahnhof ist von Haneda Airport leicht mit der Keikyu Linie (1 x umsteigen) erreichbar.

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