Lieber anarchistisch in Kolumbien leben, als mich von Euch wegsperren lassen!

Präambel: Ich kämpfe auf meinen Reisen gegen Verschwörungstheorien und deren Verfechter. In Corona Zeiten ist es extrem wichtig, dass ich gegen Verschwörung, Gewalt, Wahrheitsleugnung, Aufstachelung zu Lügen, Volksverhetzung etc. eintrete.

„Freiheit wird eingesperrt
Wahrheit wird zerschlagen
Gerechtigkeit wird brutal ermordet
Nur wer Macht hat, der hat das Sagen“
! SLIME zitiert aus dem Song „Gerechtigkeit“!

Gerechtigkeit in Deutschland? Zwei Klassen Gesellschaft zwischen Geimpften und nicht Geimpften?

Wäre ja ok, vorausgesetzt, dass alle sich hier und jetzt impfen lassen können!

Ich werde mich impfen lassen. Wahrscheinlich sogar auf dieser Reise. Ein Freund in Los Angeles will mich unterstützen, meine Impfung spätestens während meines Besuches in Kalifornien zu bekommen.

Ich wehre mich dagegen, ein Mensch der 2. Klasse zu sein. Und ich bin kein Impfgegner!

Mich erinnert die aktuelle Zeit an das Dritte Reich! Ich habe hier und auch daheim, viele Unterstützer, die ähnlich denken wie ich.

Bisher habe ich mich erfolgreich gegen Freiheitseinschränkung, Überwachungsmassnahmen, Notstandsgesetze gewehrt. Denn hier in Kolumbien kann ich machen, was ich will! Die sehen das hier nicht so streng wie bei uns im Wohlstands Europa.

Bei uns reden sie von der Diktatur in China! Aber was aktuell passiert ist nichts anderes! Es ist Diktatur und totale Überwachung!

Sie schaffen eine neue Gesundheits APP, die einen Schritt in Richtung Überwachung geht. Wie viele APPs dieser Art werden wir in 5 Jahren haben?

Unsere Regierung ist nicht besser als die in China! Sie beugen sich vor der IT Industrie, die mit solchen APPs viel Geld verdienen kann. Und ein Land wie Deutschland will seinen Technologievorsprung halten!

.. und das alles auf Kosten unserer Freiheit!

Hier auf der Insel San Andres traf ich einen jungen Studenten aus dem Ruhrgebiert. Er findet die Massnahmen daheim gegen die Pandemie gut. Wir bekamen sofort Streit.

Was wird geschehen, wenn ich wieder zuhause bin? Viele meiner Freunde denken ähnlich wie der Student aus dem Hostel. Ich befürchte daher, dass einige meiner Freundschaften daher enden können. Ich beuge mich nicht, ich habe meinen Standpunkt!

Zum Glück traf ich andere im gleichen Hostel, die so denken wie ich. … und wir bilden die Mehrheit aller Reisenden in Kolumbien ab! Ein Großteil der Traveller, mit denen ich spreche, will sich nicht impfen lassen.

Ich freue mich nicht darauf, dass ich in einigen Monaten zurückfliegen werde, um mein restliches Arbeitslosengeld beziehen zu können und notwendige Behördenerledigungen zu regeln, Rente auf den Weg zu bringen sowie Arztbesuche. Nach 17 Monaten Backpacking fällt so einiges Notwendige an.

Ich muss zusehen, wie ich mit diesem System klarkommen werde! Ich habe einen Plan „B“ in der Tasche. Der heisst Auswanderung! In ein Land, wo ich mehr Freiheit habe als in Deutschland und meine Meinung sagen kann.

Ich treffe hier mich mit einigen Querdenkern. Ich komme sehr gut mit ihnen klar. Vieles verbindet uns! Im Gegensatz zu dem Gedankenaustausch mit dem Ruhrpottjungen.

Ich betone in meinen Gesprächen mit Querdenkern, mit denen ich mich hier anfreunde, dass einige Ideen der Querdenker gut sind. Aber ich stelle auch meinen Standpunkt richtig. Querdenker kann ich nur akzeptieren, wenn sie „Black Life Matters“ unterstützen. Das gilt auch gegenüber Flüchtlingen und Themen, die Rechtsextremismus betreffen.

Schade finde ich, dass ich mehr Inhalte mit Querdenkern teile, als die Werte, für die viele meiner Freunde stehen. Schlimm finde ich, dass man in Europa nicht mehr seine Meinung sagen darf, ohne angegriffen zu werden. Ich habe noch nie soviel Unfreiheit gespürt wie jetzt!

… und viele Traveller, mit denen ich spreche, machen ähnliche Erfahrungen mit ihren Freunden daheim! Ich bin definitiv kein Einzelfall!

Die besten Gespräche führe ich mit Freunden, die dem System sehr kritisch gegenüber stehen. In diesen kontroversen Gesprächen reden wir über Querdenker und die Politik der AFD. … und wir stimmen überein, dass wir einige Punkte teilen können. Ich gehe davon aus, dass ich vereinzelt Freunde habe, die im Herbst ihre Stimme der AFD geben werden.

Für mich ist die AFD keine Option! Black Life Matters!

Mai 2021

  • Ich fliehe auf die Karibikinsel „San Andres“
  • In Cartagena de Indias in der Hitze glühen
  • Legal, illegal, scheißegal: Mit Presseausweis sich vieles erschnorren in Santa Marta

Juni 2021

  • Zu Gast bei Freunden in der Region Santander

Ich fliehe auf die Karibikinsel „San Andres“

Es wird ungemütlich in Kolumbien! Die Gewalt nimmt zu. Strassenblockaden riegeln manche Städte ab von der Aussenwelt. So geschehen in Pasto.

Noch gehe ich davon aus, dass diese Situation erstmal nur vorübergehend stattfinden wird. Also wähle ich eine Auszeit auf der kleinen Karibikinsel. Zurückliegend ebbten die Konflikte in Chile, Ecuador und Peru auch ab. Ich hoffe, dass das hier in Kolumbien ähnlich ist. Wenn ja, dann kann ich hier in dem Land, wo mehr Kokain produziert wird als anderswo, weiterreisen.

Ich komme am 07. Mai 2021 auf die Insel. Das „Viajero“ Hostel befindet sich fussläufig entfernt vom Inselairport.

El Acuario

Das Hostel ist recht groß und auch gut gebucht. Überwiegend treffe ich hier sehr junge Traveller an. Sie denken genauso wie ich: Es ist besser in diesen Tagen der Gewalt und des Volksaufstandes hierher zu kommen.

Auf San Andres funktioniert der Tourismus! Freizeitangebote kann ich wahrnehmen. Das öffentliche Leben findet bis 22 h statt, danach geht´s im Hostel an die Bar auf der Dachterrasse.

Auf der Insel kann ich ein Fahrrad mieten, die berühmte Bootstour nach „Johnny Cay“ und „El Acuario“ unternehmen.

Nach den ersten Tagen meiner Eingewöhnung auf diesem Archipel im karibischen Meer, zieht es mich ins „Republica“ Hostel. Dieses befindet sich 10 km entfernt vom Hauptort dieser nur 27 km2 großen Insel.

Johnny Cay island

Dafür miete ich mir ein Moutain Bike für eine Woche. Somit bin ich unabhängig in diesem etwas abseits gelegenen Hostel.

Im Hostel treffe ich mehrere Backpacker an, mit denen ich einen guten „Vibe“ erlebe. Unter „Vibe“ verstehe ich, wie wir miteinander etwas erleben, kommunizieren und mehr. Dazu gehören hier auch Kokainlinien und Kiffen. Die Leute sind easy und sehr entspannt.

Bier, Wein und harte Sachen kaufen wir eher im Tante Emma Laden im Dorf, statt im Hostel. Das ist erlaubt! Nicht in jedem Hostel ist das selbstverständlich!

Die Zeit im Hostel nutze ich, um an meinem Travelblog zu arbeiten und entspannte Radtouren zu unternehmen. Abends geht es dann mit Jo, Raul, Sebastien, Caroline und anderen feuchtfröhlich ab.

Am 13.05.2021 kam noch Anton aus Russland dazu. Ich kenne ihn aus dem Viajero Hostel. Er ist leidenschaftlicher Fischer. Gestern hatte er gute Fänge, darunter zwei prächtige Oktopus. Wir wollen heute Abend zusammen raus und Angeln.

Er nutzt eine Harpune mit der er seinen Fang erledigt. Dafür ist er geübt! Zuerst ein Lagerfeuer einrichten, denn der Hummer muss ja gegrillt werden. Heute am 14.05. fing Anton einen großen Fisch, Hummer nund wieder Oktopus. Er ist ein guter Schwimmer und neben seinem Speer mit Taschenlampe und Taucherbrille unterwegs.

Tagsüber leiht er mir seine Taucherbrille und entsprechende Schuhe. Er bekommt mein Leihrad, damit er in die Stadt radeln kann. Wir ergänzen uns gut! Gestern lud er uns zum Oktopusessen mit Reis ein.

Anton aus Moskau, Raul aus Angers, ich und Jo aus Portland, Oregon

Der Strand für Taucher befindet sich direkt beim Hostel. Die Herberge befindet sich inmitten der karibischen Natur.

Am 16.05.2021 kommt eine kolumbianische Frau im Republica Hostel vorbei. Sie ist bekannt dafür, mit einigen Männern im Viajero Hostel Sex gehabt zu haben. So auch mit Anton. Während ich beide am Strand suche, sind sie kurz ins Wäldchen hinter dem Hostel.

Anton fängt frische Fische! Frische Fische fängt Anton!

Beide erzählen mir von wilden Stories aus dem „Viajero“! Ein recht durchgeknallter Serbe wohnte dort auch. Er schlug mit einer Kokosnuss eine Fensterscheibe im betrunkenen Zustand ein. Er sollte für den Schaden aufkommen. Statt zu bezahlen ging er morgens um 6 h zum Flughafen mit seinem Gepäck und verschwand !

Am 16.05.2021 zog ich in ein Hostel am Strand in der Stadt. Ich entdeckte zufällig ein „All Inclusive Resort“! Das soll jetzt meine Hauskantine für meine restlichen Tage auf der Insel werden.

Ruckzuck übern Zaun ins Schlaraffenland!

Das Ressort „Decameron Islenó“ hat nur einen sehr niedrigen Zaun, über den ich klettern kann. Ich habe viele Papierbändchen am Arm, denn ich möchte nicht auffallen. Heute am 17.05.2021 war ich dort frühstücken. Ich werde noch öfters dort Essen gehen!

Frühstücken ohne zu bezahlen!

VIP Party Schmuggeln gehört zu meinen Themen in Berlin. … und ich will in Übung bleiben!

Was wäre ein Urlaub auf San Andres ohne Tauchen! Genau das machte ich am 18.05.2021 im Rahmen eines Mini Kurses. Für EUR 30 plus EUR 8 für die Photos und Videos!

Die Tiefen des Meeres sind ein Erlebnis! Ich machte das nur einmal zuvor vor ca. 20 Jahren in Venezuela.

Nach 12 Tagen geht mein Aufenthalt auf San Andres zu Ende. Ich treffe hier so viele glückliche Kolumbianer aus den Großstädten an. Die freuen sich so sehr, dass sie auf die Insel dürfen. Die meisten von ihnen haben nur 5 oder 6 Tage Urlaub. Mir ist es eine Freude in diesen schwierigen Corona Zeiten so glückliche Menschen wie hier zu sehen.

Unter Wasser finde ich Schnorchelbrille und Zubehör! Gratis!

Zum Glück ist Urlaub auf San Andres erlaubt! Es ist hier für Europäer günstig. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der kolumbianischen Bevölkerung noch nie hier war.

Zum Glück fliege ich nicht mit Ryanair und lande unfreiwillig in Minsk!

In Cartagena de Indias in der Hitze glühen

Cartagena de Indias ist der Brutkessel der Hitze und voller Energie! Der arabische Einfluss ist hier überall zu sehen! Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch! Pitoreske Altstadtmotive in der historischen Altstadt und dem alternativen Getsemani.

Andrej, Tali und ich treffen uns nach 7 Monaten wieder!

Hier treffe ich Tali und Andrej wieder. Meine jüdischen Freunde lernte ich auf Galapagos vor 7 Monaten kennen. Wir verbringen einige Tage hier zusammen und beschliessen erstmal gemeinsam zu reisen. Darüber freue ich mich sehr. Wir verstehen uns gut. Ich freue mich sehr, mit Leuten wo die Chemie für uns alle stimmt, eine gewisse Zeit unser Reisen zusammen zu gestalten.

In einer Cocktailbar in Getsemani

Zunächst übernachte ich im Hostal „Casa Del Puerto“. Am 20.05.2021 treffe ich Tali und Andrej. Wir verbringen den Tag zusammen am Strand. Es gibt so viel zu erzählen Die beiden sind seit Oktober 2019 unterwegs. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus. Reden über unsere Erlebnisse auf den Galapagosinseln. Sprechen über unseren gemeinsamen Freund Zaka, der immer noch auf Isabela weilt. Ich sprach mit ihm ebenso darüber, das ich Tali und Andrej wieder treffe.

Am 21.05.2021 ziehe ich in das Hostel „The Three Dogs House“, wo die beiden wohnen, um. Das Hostel ist sehr einfach. Es hat einen riesigen Mango Baum, 4 Hunde und eine Katze hier.

Oscar der Besitzer des Three Dogs House

Tali, Andrej und ich gehen shoppen und erkunden das schöne Getsemani. Ich brauche neue Schuhe! Meine alten aber teuren Wanderschuhe geben nach 14 Monate reisen, ihren Geist auf. Ich kaufe mir Neue!

In einer kleinen Bar verbringen wir den späten Nachmittag. Danach erkunden wir die Altstadtmauern. Ja wir haben gemeinsam FUN!

Wandgemälde in Getsemani

Abends sind wir dann im Hostel zusammen Andrej verwöhnt uns mit seinen Grillkünsten! Dazu gibt es Bier, Havanna Club und einiges an Rauchware.

Cartagena ist die Perle Kolumbiens. Dieses Weltkulturerbe ist zurecht die schönste und meistbesuchteste Stadt des Landes.

Traurig ist, dass seit März 2020 kaum noch Touristen hierher kommen. Covid19 hat der Stadt sehr zugesetzt. Es hat mehr Händler, Schlepper, Dealer und Bauernfänger in der Altstadt als Touristen.

Die schönen Gebäude, Plätze, Brunnen, Mauern, Kirchen und die vielen Graffitis bringen mir und auch den anderen Beiden eine Menge Freude und wir erkunden Vieles.

Backpacker Feeling wird es vielleicht noch mehr woanders geben, aber hier treffe ich ein kulturelles Highlight an!

Hurra, ich habe neue Schuhe!

An den Folgetagen machen wir weitere Ausflüge. Eine dieser Touren führt uns auf die „Islas Del Rosario“. Wir fahren mit einem Schnellboot, das von zwei Aussenboardern mit zusammen 500 PS angetrieben wird, zum Beachkclub „Isabela“.

Der Tagestrieb kostet mich inklusive zwei Cocktails ca. EUR 55. Darin enthalten ist eine Presse- und Medientour, wo wie an einem kleinen Riff schnorcheln.

Fila Brasilero in Getsemani

Die meisten der Tourteilnehmer sind aus Kolumbien und Leute die über das nötige Kleingeld verfügen. Ein paar Wenige von ihnen bringen Prostituierte mit.

Arabischer Einfluss prägt die Architektur in Cartagena

Ich empfand die Tour für den zu zahlenden Preis viel zu kurz. Wir hatten nach dem Mittagessen lediglich 90 Minuten in der Anlage am Strand, bevor wir bereits um 14.40 h zurück nach Cartagena fahren mußten. Man hätte uns mindestens 3 Stunden für den Nachmittag geben müssen. Am Vormittag waren wir schnorcheln und zwei Stunden nicht im Strandklub.

Legal, illegal, scheißegal: Mit Presseausweis sich vieles erschnorren in Santa Marta

Ich reise mit Tali und Andrej von Cartagena zunächst weiter nach Palomino.

Während ich im „Dreamer Hostel“ bezahle, haben die anderen beiden ein Arrangement, dass sie einen Film drehen und dafür kostenfrei 3 Nächte inklusive Frühstück dort wohnen dürfen.

Am Playa Cristal im Tayrona Nationalpark

Die Busfahrt zwischen Cartagena Richtung Palomino ergattern sie sich auch über den Presseausweis und diesen Weg.

Tali und ich reden jetzt viel über die zahlreichen VIP Parties und Events, die wir über viele Jahre besucht haben. Tali machte das seit Jahren in Buenos Aires und ich in Berlin. Ja wir haben ein gemeinsames Thema: Schnorren und Abgreifen!

Mit dem Chiva durch den Nationalpark Tayrona

Tali gibt mir Tipps, wie ich unter dem Vorwand meines Bloggs abgreifen kann.

Ich hänge mich an die beiden ran. Ich gebe mich jetzt als der bekannteste deutsche Reiseblogger in Lateinamerika aus. Wir drei arbeiten als Team und greifen ab, wo wir nur können!

Somit komme ich in den Genuss, Ausflüge aber auch das ein oder andere Essen kostenfrei zu bekommen.

Im Tayrona Nationalpark muss jeder eigentlich Eintritt bezahlen. Wir fuhren zu dritt mit dem Privat Shuttle am 31.05.2021 in den Park. Tali hatte eine Akreditierung. Am Eingang des Parks warteten viele Touristen um den Covid19 Check über sich ergehen zu lassen und Eintitt zu zahlen.

7 Wellen – Siete Olas

Ein Mitarbeiter brüllte laut „Periodistas“! Die Security öffnete den Schlagbaum und wir fuhren durch. Eintrittsgeld und Versicherung gespart! … und nicht Schlange stehen! Das Mittagessen plus ein Frühstück, sowie Kaltgetränke im Restaurant gab´s selbstverständlich kostenfrei für uns.

Wir arbeiten als Komparsen

Am 01. und 02. Juni arbeiteten wir drei als Komparsen für Dreharbeiten der Serie „La Reyna del Sur“ im Jachthafen von Santa Marta. Wir bekamen je EUR 40 pro Drehtag plus kostenfreie Verpflegung für den ganzen Tag. In Kolumbien ist das viel!

Auf dem Event bekamen wir kostenfrei Masken. Somit konnten wir einige abgreifen. Covid 19 Masken kosten auch Geld!

Tali verkauft Schallplatten

2 Tage hatten wir ein super Erlebnis während der Dreharbeiten. Wir haben so viel erlebt und tolle Leute kennengelernt. Am 02.06. waren mindestens 50 Komparsen dabei. Aber auch mit der Crew, den Direktoren, den Kameraleuten, dem Stuntteam und der Maske hatten wir super Gespräche und Erfahrungsaustausch.

Ich in meinem Element

… und nicht zu vergessen: Die tolle Location im Jachthafen. Die Szene spielt übrigens auf einem Flohmarkt in Malaga, der im Jachthafen stattfindet.

Gleich prügeln sich die beiden!

Wir wohnten im „Dreamer Hostel“ am Stadtrand von Santa Marta. Tali und Andrej selbstverständlich kostenfrei über Presseausweis.

Im Dreamer Hostel Santa Marta

Morgens um 4.40 h wurden wir mit dem Shuttle im Hostel abgeholt. Hier wohnten fünf Komparsen. Abends gegen 19 h waren wir zurück im Hostel. 14 Stunden auf Achse jeden Tag. Natürlich war das anstrengend. Aber diese beiden Tage waren einfach genial!

In Palomino haben wir gut entspannt. Ich machte eine „Tubing“ Tour auf dem Fluss (für Geld). Tali und Andrej machen grundsätzlich nur Touren über Presseausweis.

So kamen wir am 31.05.2021 in den Genuss einer Ganztagstour zum „Playa Cristal“! Tali ist Journalistin und Moderatorin. Andrej ist Kameramann und Technik zugleich.

Hier schlafe ich im Nationalpark

Ich musste für die Tour bezahlen, während die beiden ein „Special“ mit dem Nationalpark Tayrona hatten.

Am 03.06.2021 fuhren wir von Santa Marta nach Minca. Den Fahrpreis für das Sammeltaxi hatte zunächst jeder von uns bezahlt. In Minca angekommen, spricht Tali mit Mitarbeitern des Fuhrunternehmens. Sie arbeitete mit ihrem Presseausweis und stellte mich als Blogger vor. Ergebnis: wir bekamen unser Fahrgeld zurück und Gutscheine für die Rückfahrt nach Santa Marta.

Pozo Azul

Dann ging Tali auf Suche nach einem Hostel, wo zumindest sie und Andrej für 2 Nächte kostenfrei schlafen können. Andrej und ich passten auf unser Gepäck auf und Tali führte Gespräche.

Nach 2 Stunden hat es geklappt! Wir wohnen im „Congo Bomgo“ Hostel. Ich bezahle EUR 5 pro Nacht inklusive Frühstück.

Tali telefoniert am frühen Abend mit der Tourismusbehörde in Santa Marta, damit die kommenden Tage ähnlich verlaufen werden. Ebenso für unsere Weiterreise Richtung Mompox muss einiges organisiert werden.

Mittlerweile reise ich 15 Tage mit den beiden zusammen. Wir haben viel Spass zusammen und arbeiten als Team. VIP Schmuggeln ist unsere Spezialität! Wir ergänzen uns.

Fortsetzung folgt: Die beiden wollen mich in Berlin besuchen und dann werden wir auf viele Events gehen.

In Minca machten wir am 04.06.2021 einen Ausflug zum „Pozo Azul“ Wasserfall. Das war jetzt nicht so der große Hit. Auch der 2. Wasserfall, den ich besuchte (Cascada de Marinka), riss mich nicht so vom Hocker.

Abends dann noch ein Schocker: Tali und ich sitzen vor dem Hostel auf dem Bordstein der Strasse und rauchen einen Joint. Dann kommen 2 Polizisten auf einem Motorrad und erwischen uns. In erster Linie mich. Tali macht sich große Sorgen.

Aber: Das ist nur ein Joint! Dafür können die Bullen uns keinen großen Ärger bereiten.

Ich sprach dann mit den beiden Polizisten. Die verhielten sich absolut korrekt. Keine Korruption, kein Bestechungsgeld. Wir sind nicht in Mexiko. Sie telefonierten mit dem Inspektor.

Ergebnis: Ich konnte gehen. Sie baten mich am Montag zur Wache zu kommen, dann ist der Inspektor wieder da. Aber ohne einen Schrieb, ohne alles. Ich zeigte denen auch nur meinen Personalausweis. Ich glaube, dass da nichts hinterher kommt. … und Montag ist Feiertag, da ist kein Inspektor auf der Wache.

Die Polizisten gaben mir einen super Tipp: Covid 19 Impfungen sind in Kolumbien kostenfrei! Für jeden ab 40 Jahre hier und jetzt. So ich werde mich erkundigen.

El Rodadero

Am 05.06.2021 fuhren wir gemeinsam ins Casamart Hostel nach El Rodadero. Das ist ein Stadtteil von Santa Marta.

Wir machten hier einen Bootsausflug zur Playa Blanca und zum Delfinarium. Tali und Andrej bekamen alle Eintritte, Touren und Mittagessen kostenfrei über den Presseausweis. Ich profitierte von reduzierten Eintrittspreisen und durfte kostenfrei ins Delfinarium. Für meinen Drink im Restaurant zahlte ich nicht!

Zum Mittagessen liessen wir uns Cocktails für den Filmdreh reichen. Selbstverständlich kostenfrei!

Am 07.06.2021 gingen wir zum Mittagessen ins teuerste Restaurant von El Rodadero. Wieder über Presseausweis und einen Filmdreh. Natürlich kostenfrei. Ich war zwei Tage zuvor alleine in der anderen Filiale dieses Luxustempels. Dort bezahlte ich 18 Euro für ein Lachsessen mit Getränken.

Während ich im Restaurant war, warteten die beiden auf unseren Gastgeber. Sie hatten eine Vereinbarung über einen Freund eines Freundes, dort kostenfrei zu Nächtigen. Aber der Gastgeber war nicht da.

Dann begab ich mich später mit Tali zum Casamart Hostel. Andrej passte auf unser Gepäck auf. Ergebnis: Tali ergatterte sich wieder vier Presseübernachtungen kostenfrei. Ich bezahlte für mich!

Es macht sehr viel Spaß mit beiden zu reisen. Ja ich bin stolzer VIP Schmuggler! Aber: Übernachtungen und alle Busfahrten mit einem Presseausweis zu ergattern ist sehr mühselig. Ich hasse es draussen zu warten, wenn Tali auf Suche geht, um einen kostenfreien Schlafplatz zu finden.

Zwei mal während unserer gemeinsamen Tour innerhalb von 19 Tagen hatten Tali und Andrej keine Zimmerreservierung. Und dann muss ich warten, bis Tali einen Gastwirt überzeugt hat. So etwas finde ich nervig! Gleiches gilt für Fernbusfahrten und Flüge. Sie fahren nur, wenn sie die Busfahrt über Presseausweis kostenfrei bekommen. So kann ich nicht planen.

Delfinarium

Ins Restaurant gehen sie nur, wenn sie über den Presseausweis das arrangieren. Andrej trink gerne Bier, viel Bier! Aber nur, wenn es das im Restaurant kostenfrei gibt. Ansonsten kauft er stets das billigste Bier im Supermarkt.

Was unterscheidet uns: Wir sind VIP Party Schmuggler. Die beiden um jeden Preis, ich hingegen nicht.

Sie berichteten, dass sie auf den Galapagos Inseln vier Monate waren und für keine einzige Übernachtung bezahlt haben. Auch der Flug dorthin und alle Touren waren kostenfrei. Sie übernachteten ca. 25 mal im Zelt. Dieses führen sie mit, falls es mal nicht klappt kostenfrei unterzukommen.

Wir kennen uns von den Dreharbeiten

Am 08.06.2021 reise ich dann alleine weiter Richtung Mompox. Die beiden wollten eigentlich mitkommen. Eine kostenfreien Schlafplatz hatten sie bereits, aber keine Freifahrt im Bus. Des Weiteren schafften sie es, die geführte Wanderung zur „Ciudad Perdida“ als Presseleute zu bekommen. Zuvor noch zwei Presseübernachtungen in einem Luxushotel in Santa Marta. Dort verbringen sie den Geburtstag von Tali.

Die Tour zur Ciudad Perdida kostet alleine ca. EUR 300 pro Person.

Während ich mit den beiden zusammen reiste, gab ich erheblich weniger Geld aus als zuvor. Vom Schnorren profitierte ich gehörig!

Somit bleiben sie in der Region Santa Marta und ich ziehe Richtung Süden weiter.

Mompox

Am 08.06.2021 fahre ich mit dem Bus von Santa Marta nach El Banco am Magdalena Fluß gelegen.

Am Folgetag begebe ich mich morgens um 7 h in ein nahegelegenes Krankenhaus. Dort werde ich freundlich empfangen und die Schwestern beraten mich im Impfzentrum. Ich erhalte kostenfrei meine erste Impfung gegen Covid19 mit AstraZeneca. Ohne Termin, einfach nur hingehen!

Mompox

Danach gehe ich ins gegenübeliegende Krankenhaus um meinen Leistenbruch und meinen Bluthochdruck untersuchen zu lassen. Kosten für den 30 minütigen Arztterim: EUR 2,50!

Nachmittags fahre ich weiter nach Mompox. In diesem Kolonialhafen verbinge ich zwei Tage. Ich war hier vor 9 Jahren mit 2 Freunden. Die kleine Stadt hat ihren Malecon am Fluss gut saniert. Es gibt jetzt mehr kleine Boutique Hotels und gemütliche Gaststätten zum Trinken und Essen.

Mompox Malecon

Dennoch treffe ich kaum Touristen hier an. Im Hostel „Viajero“ bin ich der einzige Gast. Das Hostel adressiert an die LGBTIQ Gemeinde.

Am 11.06.2021 Fahre ich weiter nach Bucaramanga.

Zu Gast bei Freunden in der Region Santander

Am 11.06.2021 komme ich nachmittags in Bucaramanga an. Aber was will ich hier in einer Stadt, wo sich kaum ein Traveller hin verirrt?

Kathedrale Bucaramanga

Ich will hier zwei Saunaclubs besuchen. So gehe ich am Freitag ins „Elite Spa“ und am Samstag ins „Tropical Latin Center“! Beides sind schwule Sexclubs. Nur im „Elite Spa“ gelten Corona Regeln. Beide Klubs sind gut besucht. Corona kann die Männerlust nicht abhalten.

Kathedrale in Giron

Bucaramanga gilt für Kolumbien als wohlhabende Stadt. Für die LGBTIQ Gemeinde ist sie die viertwichtigste Stadt im Land. Das touristische Cartagena kann da aufgrund seiner Armut nicht mithalten.

Am 13.06.2021 fahre ich weiter zum „Canyon Chicamocha“! In Kolumbien erzählt man, es sei der größte Canyon auf dem Kontinent nach dem Grand Canyon.

Eine vor ca. 10 Jahren eröffnete Kabinenbahn durchquert den Canyon. Somit hat sich hier im Norden von Santander ein beachtlicher Tourismus mit Schwerpunkt auf Extremsportangebote entwickelt.

Die Seilbahn nutze ich mit einem Rentnerfahrpreis für EUR 7,50 hin und zurück.

Sie sprechen hier vom Nationalpark Chicamocha. Aber es hat hier mehr adrinalingetriebene Angebote als Naturfreunde Erlebnisse.

Zusammen mit Jane und Ihrem Mann Felipe

Am 17.06.2021 komme ich im „La Hacienda“ Hostel in San Gil an. Ich sehe nach 5,5 Jahren endlich wieder Jane. Ich lernte sie im Januar 2016 in Asuncion in Paraguay kennen. Zuletzt trafen wir uns im April 2016 in Santiago de Chile.

Jane verwöhnt uns jeden Tag

Sie ist jetzt mit Felipe verheiratet. Beide betreiben das Hostel in den Bergen bei San Gil. Sie leben aktuell mit Felipes Mutter, 3 Hunden und 4 Katzen zusammen.

Wir wollen Party machen. Wir freuen uns gewaltig uns wiederzusehen. Gleichzeitig lerne ich Felipe und seine Mutter kennen. Und dann ist auch noch David aus Australien hier.

Und ich verwöhne Jane und Felipe. David ist auch kein Kostverächter!

Wir lassen ein Drogentaxi vorfahren. 5 Gramm Koks und 2 Tütchen Marijuana werden geliefert. Die Party startet, nachdem wir selbstgemachte Pizza gegessen haben.

Jeden Abend feiern wir bei köstlichem Essen

Die Folgetage feiern wir jeden Abend. Aber dann nur noch mit leckerem Essen, Wein, edlen Rum und Joints. Auf das weisse Pulver verzichten wir, denn das killt jeden Genuss für etwas anderes.

Tagsüber mache ich Ausflüge. Am 15.06.2021 lediglich in die Stadt, um Deutschlands Niederlage gegen Frankreich zu sehen und im Supermarkt meine Essenseinladung für die anderen vorzubereiten.

Abends feiern wir bestens und mit italienischer Küche.

Am 16.06.2021 mache ich einen Ausflug mit David nach Barichara und Guane. Die Wanderung zwischen den beiden historischen Kolonialdörfern ist auf dem Camino Real ein einzigartiges Erlebnis. Und ich erlebe einen super Gedankenaustausch mit dem 27 jährigen David, der bereits seit Oktober 2019 unterwegs ist.

… und abends koche ich dann Pasta mit Großgarnelen und reichlich Knoblauch und Guacamole als Salatbeilage. Heute trinken wir chilenischen Sauvignon Blanc statt Bier!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Martin Ullrich sagt:

    Hallo lieber Matthias,

    ich lese mit Interesse Deine Berichte. Möchte jetzt jedoch dazu etwas sagen. Ich war heute am Weißensee mit dem Schweizer Christian den Du eigentlich kennst. Sehe das vielleicht etwas anders als Du in Südamerika. Ich habe mich einmal impfen lassen mit Astra Zeneka bin hier in Gruppe 2 von mehren Gruppen.  Es geht hier nach Bedürftigkeit und das heißt Alte und chronisch Kranke als Erstes. Meine Erkrankung gilt als chronisch krank. Nicht die mit viel Geld und guten Beziehungen als erstes.  Angela Merkel ist glaube ich noch nicht geimpft. Nicht wie in anderen Staaten die Regierungschefs zu erst.    Die Impfmengen reichen erst mal nicht für alle. Nicht geimpfte bieten ein größeres Ansteckungsrisiko gegenüber geimpften. Deshalb müssen deren Grundrechte  was Bewegungsfreiheit betrifft eingeschränkt werden. Es gibt keinen Grund mehr die Geimpften und die die eine Corona Erkrankung überstandenen die keine anderen mehr anstecken können diese Grundrechte noch weiter einzuschränken.

    Wie gesagt ich war war am Weißensee es war heute ein Tag mit fast 30 Grad warm. Der See war gut besucht kaum einer trug einen Mundschutz obwohl man sich auf den Wegen beim Fußball- oder Federballspielen oder die vielen Jugendlichen sich sehr nah kam. Keine Spur von totaler Kontrolle im Gegenteil. Hier ist die Staatsform Demokratie zu mindestens theoretisch geht die Gewalt und Macht vom Volke aus nicht von irgendwelchen Diktatoren.

    Der Inzidenzwert das heißt der Durchschnittswert der Menge an Infizierten innerhalb von 7 Tagen je 100.000 Einwohnern schwankt zur Zeit in Berlin um 100. Wenn dieser Wert an 5 aufeinander folgenden Tagen unter 100 bleibt wird hier die Gastronomie als Außengastronomie wieder geöffnet. Die gesamte Gastronomie (außer zum mit nach Hause nehmen) ist zur Zeit geschlossen. Aber gerade weil viele Berliner den Mundschutz nicht so erst nehmen sinkt der Wert nicht an 5 auseinandergelaufenen Tagen unter 100. So bleibt die gesamte Gastronomie an diesen schönen Sonnentagen auch die Außengastronomie geschlossen. Keine Kneipe und kein Restaurant in Berlin darf an dem langen Wochenende , Donnerstag Feiertag Christi-Himmelfahrt, Freitag für viele ein Brückentag und dann der Samstag und Sonntag öffnen da Inzidenzwert über 100. Der Staat zahlt den Menschen die in er Gastronomie arbeiten Kurzarbeitergeld wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres. So werden die Menschen die dort keine Arbeit mehr haben und ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen können aufgefangen. Ich bezweifele das so etwas in Kolumbien gemacht wird.

    Was heißt hier Wegsperren. In den Kneipen gibt es kein Bier mehr viele bieten stattdessen einen kostenlosen Corona-Test an vom Staat finanziert. Das wird für den Staat sehr teuer aber es wird gemacht. Damit jeder unabhängig vom Geldbeutel einen Test machen kann. Ich hatte auch schon einen positiven Schnelltest und sollte zum sogenannten PCR -Test der genauer ist und der war dann negativ.

    Wenn der PCR Test positiv wird kann man wahrscheinlich noch einen zweiten machen, ist der auch positiv wird von einem erwartet das man sich selbst in häusliche Quarantäne begibt. Ich weiß nicht wieweit das überhaupt überprüft wird. Von wegen Wegsperren.

    Soweit dazu. Dir noch einen schöne Zeit in Südamerika.

    Viele Grüße

    Martin

    1. Hallo Martin!
      Mit Wegsperren meine ich, dass Reisen und Hotelübernachtungen in Europa kaum möglich sind.
      Hier in Lateinamerika sind Hostels und Herbergen geöffnet. Ich bevorzuge Schlafsaal Unterkünfte. Das ist für mich als Langzeit Backpacker kostengünstiger. Des Weiteren treffe ich in den Hostels interessante Leute. Wir feiern zusammen, trinken und nehmen gelegentlich auch Drogen.
      Das alles geht in Europa so nicht. Hostels und Schlafsaal Unterkünfte dürfen bestimmt so schnell nicht wieder öffnen. Die Ansteckungsgefahr dafür ist zu groß!
      Freunde, die seit Pandemie Beginn einen Urlaub planten, mussten meistens wieder stornieren. Stets neue Regeln und Bestimmungen! Keine Planung ist möglich! Hier in Lateinamerika ticken die Uhren anders.
      Einige Traveller, die ich traf, waren in den letzten 12 Monaten in Berlin. Sie berichten begeistert von den tollen improvisierten Events in Berliner Grünanlagen. In der Not, greift die Tugend! Und das funktioniert in Berlin.
      Mit 63 Jahren und soweit es gesundheitlich möglich ist, reise ich und mache Party. In Berlin hätte ich das nicht. Bis auf die Parkevents ist ja nichts möglich. Und viele der Open Air Feiern sind bekanntlich illegal und verstoßen gegen Corona Regeln.
      Ich liebe die Anarchie hier. Statt mit einem Freund in der Wohnung, treffen wir uns hier mit vielen Backpackern aus der ganzen Welt. Es gibt keine Regeln darüber mit wieviel Menschen ich mich treffen darf. Kneipen und Restaurants sind geöffnet. Dealer treffen ihre Kunden! Der amerikanische Kontinent ist nicht Europa. Hier geht etwas! Und deshalb bin ich hier. Genieße den Männertag! Matze

  2. J. sagt:

    Hello Matthias. Best wishes on your blog and on your journeys. I enjoyed meeting you.

  3. Hi Jo! I have moved to a hostel in the town. Yesterday I spotted an „All Inclusive Resort“! I jumped over the fence and enjoyed my free breakfast today! I will do the same thing for dinner again! Food and party for free! I will be in Cartagena in two days on Wednesday. Cheers Matthias

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