Japan calling: Das Welterbe „Kyoto“, ein Kulturgut ersten Ranges

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Golden Pavillion

Kyoto war einst Japans Hauptstadt. Ein hoher US Offizier wußte im 2. Weltkrieg von der Schönheit dieser Stadt und verschonte sie von den Bombenangriffen, die Japans Städte seinerzeit weitestgehend zerstört haben.

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Fushimi-Inari Taisha

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Kyoto gilt als das historische Highlight Japans. Allein 17 Welt-Kulturerbestädten gibt es im Stadtgebiet, weitere wie „Nara“ in der näheren Umgebung. Kyoto liegt in der Region „Kansai“, die 24 Millionen Einwohner zählt. Sie gilt als eine der 11 größten Metropolregionen weltweit.

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Ginkaku-ji

Dank des Japan Railpasses und eines hervorragenden Eisenbahnnetzes, kann man von hier eine Region mit einem Radius von mehr als 200 km erschliessen, ohne sein Hotel zu wechseln.

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Ginkaku-ji

Wenn Du in Kyoto bist, so solltest Du auf jeden Fall besuchen:

  • Fushimi-Inari Taisha (3 Stunden Besuchszeit)
  • Nijö-jö Castle (2 Stunden Besuchszeit)
  • Kinkaku-Ji, Golden Pavillion (45 Minuten Besuchszeit)
  • Ginkaku-Ji (1 Stunde Besuchszeit)

Des Weiteren darf ein Ganztagsausflug nach Nara nicht fehlen. Für die Tempel in Nara benötigst Du allein 4 Stunden. Der Ausflug mit dem Regionalzug, der halbstündlich fährt, dauert also recht lange.

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Ginkaku-ji

Es empfiehlt sich, mit den Ausflügen spätestens um 8:30 h zu beginnen. Fast alle Sehenswürdigkeiten schliessen bereits um 16:30 h bzw. 17 h. Danach läuft nichts mehr. Früh ins Bett gehen ist angesagt.

Für Kyoto benötigst Du mindestens 3 volle Besichtigungstage. Hinzu kommt der Ausflug nach Nara. Optional bietet sich ein Ganztagsausflug in das 350 km entfernte Hiroshima an. Die Zugfahrt dauert 2 Stunden. Spezialisierte Eisenbahnfreaks können das „JR“ Shinkansen Museum im 135 km entfernten Nagoya besuchen (Zugfahrt 36 Minuten).

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Museums-Shinkansen „0“ im JR Museum Nagoya

Alle Tempel, Schlösser und Paläste in Kyoto liegen weit verstreut über die Stadt verteilt. Am besten läßt sich alles mit dem Fahrrad erschliessen. Wichtig: Das Fahrrad am frühen Abend des Vortags abholen, denn Du mußt am Folgetag frühzeitig los. Ein gutes 3 Gang Rad kostet Yen 1000. Bei einigen Vermietern bekommst Du ein neues Rad in hervorragender Qualität.

Die Randlagen der Stadt sind hügelig. … und da liegen die Tempel! Du kannst auch mit dem Stadtbus, der S-Bahn und U-Bahn die Sehenswürdigkeiten besuchen, aber mit dem Rad bist Du flexibler. Wenn Du viel Geld hast und Ihr ggf. zu viert reist, dann empfiehlt sich alles mit dem Taxi zu machen. Taxen stehen stets an allen Tempeln und Sehenswürdigkeiten.

Die Schönheit der Tempel ist unglaublich. Besonders schön ist Kinkaku-Ji, der „Goldene Pavillion“.Auch der See und der Park sind unglaublich!

Fushimi-Inari besteht aus 40.000 Schreinen. Da fällt eine längere Wanderung durch die Berge an. Der Eintritt ist frei, daher sehr viele Besucher.

Das Schloss Nijö-Jö ist ein absolutes „Muß“! Unbedingt morgens um 8:45 h da sein.

Der Kyoto Imperial Palace ist zwar eindrucksvoll, aber er gehört nicht zu den ganz großen Highlights.

Vieles haben wir nicht gesehen. Dann hätten wir mindestens 1 Woche in Kyoto bleiben müssen.

Wir hatten unser Hotel in einer langen Dienstleistungspassage nahe dem S-Bahnhof Nijö. In der Passage hatte es den Fahrradladen für unsere Räder, gute kleine Imbisse und Restaurants und sehr gute Supermärkte.

Nach prickelndem Nachtleben sieht Kyoto nicht aus. Dafür fährt man nach Osaka. Das liegt 45 km entfernt. Die Bahnfahrt dauert 13 Minuten, der Regionalzug benötigt 30 Minuten. Pro Stunde fahren mindestens 20 Züge.

Die Gegend um den Hauptbahnhof ist modern geprägt, wie überall in Japan. Kyoto hat auch ein paar schöne Ecken mit vielen Restaurants, zu finden in der Nähe des „Museum of Kyoto“. Da waren wir aber abends nicht. Wir waren stets um 22 h im Bett.

Du bekommst überall und kostenfrei einen sehr guten Stadtplan, der alle Sehenswürdigkeiten bebildert zeigt.

Hotels in Kyoto gelten in der Regel als teuer. Eintrittspreise hingegen nicht! Für das Essen bieten sich gute Imbisse und Supermärkte, die wirklich alles anbieten, an. Es hat übrigens sehr gute Bäckereien mit hervorragenden Frühstück. Man findet viele „German Bakeries“

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Ein Gedanke zu “Japan calling: Das Welterbe „Kyoto“, ein Kulturgut ersten Ranges

  1. Wirklich sehr spannend! Japan steht auch schon ewig auf meiner Liste, fast wäre ich dieses Jahr hingefahren. Tolle Bilder. 🙂

    Herzlich,
    Anna

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