Nepal ist ein Land, welches den Adrenalinspiegel junger Backpacker höherschlagen lässt! Trekking im Himalaya, Wildwasserrafting, Bungee und Paragliding, genau das ist es, warum in der Saisonzeit so viele Traveller und Extremsportler in das Land mit den höchsten Gipfeln weltweit kommen.

Für Dich im fortgeschrittenen Alter erstreckst Du Deine Nepalreise auch auf den Januar oder Februar, also Monate in denen Trekking nur erschwert möglich ist, weil im Hochgebirge auch hier der Winter Einzug hält.

Sprich: Nepal ist mehr als nur Hochgebirge und Bergsteigen!
Nepal ist definitiv ein Land für Individualreisende mit Reiseerfahrung. Es zählt zu den preiswertesten Ländern weltweit. Für Schlafen und Mahlzeiten reichen pro Tag EUR 15 bei Hostelunterkunft ( ohne Alkohol).
Die Infrastruktur des Landes richtet sich auf Traveller aus. Die Nordhälfte, dort wo die allermeisten Traveller sich bewegen, verfügt über sehr gute Übernachtungsstruktur und Touristenbusse. Zahllose Outfitterstores in Backpackervierteln und Reiseagenturen nehmen sich Deinen Bedürfnissen an.
Nepal hat erkannt, dass sich mit Tourismus Geld verdienen lässt! Flughäfen und Landeplätze für Sightseeingflüge werden ausgebaut. Helicopter werden angeschafft. Extremsportangebote und Themenparks für Adrenalingetriebene schiessen wie die Pilze sus dem Boden. Bergdörfer werden aufgehübscht, Seilbahnen eröffnet.
Die Gastfreundschaft der Nepalesen kennt keine Grenzen. Die meisten Menschen sind gegenüber den Touristen grundehrlich!
Der Tourismus verzeichnet sehr hohe Zuwachsraten. Nicht nur aus westlichen Ländern, erst recht aus asiatischen Nachbarländern.
Wenn es so weiter geht, wird Nepal in wenigen Jahren einen Tourismusboom wie Thailand erleben. Das Land ist nicht so exotisch wie Indien. Religión steht nicht so im Vordergrund. Alkohol ist im Gegensatz zu Indien sehr offen sichtbar. Hinzu kommt, dass Nepal nicht so überfüllt und vermüllt ist. Das kommt Touristen sehr entgegen.
Nepal ist für mich eine positive Überraschung. Zumindest jetzt, wo der Tourismus noch überschaubar ist.
Das Land teilt sich in zwei Hälften, den Norden und den Süden. Im Süden, genannt Terai leben die meisten Menschen. Traveller besuchen dort meistens nur den Chitwan Nationalpark. Janakpur und Lumbini lassen die meisten links liegen. Der Rest des Südens wird eher nicht aufgesucht.
Sprich: Es spielt sich fast alles im Norden ab. Hier befinden sich die Städte Kathmandu und Pohkara, die zahllosen Bergdörfer und alle Treks!
Im Januar und Februar lassen sich das Terai und der Mahabharat bei trockenem Wetter gut ab 10 h morgens bereisen, wenn der Nebel sich auflöst.

Im Süden besuchst Du den Hindu Pilgerort Janakpur, den Chitwan Nationalpark und den Geburtsort von Buddha, genannt Lumbini.
Im gebirgigen Norden gehören Pokhara und das Kathmandu Tal sowie Bergdörferzu Deinen Zielen. Im Winter wohl auch kein Morgennebel!

Im Terai wohnen die meisten Menschen in Nepal. Eine staubige Straße, die jetzt auf 6 Fahrspuren und ca.1.000 km Länge ausgebaut wird, durchzieht den Süden parallel zur Grenze nach Indien. Viele große chaotische und hässliche Städte werden durch diese Straße versorgt. Überlandbusse fahren häufig.
In Nepal treffe ich neben den Trekkern eine beachtliche Anzahl an spirituell motivierten Touristen an, die hier Vipassana Retreats aufsuchen, sprich 10 tägige edle Schweigeretreats.
Ich bin über den Grenzübergang Kakarbhitta von Siliguri ( Darjeeling) nach Nepal eingereist. Dieser Grenzübergang gehört zu den drei großen zwischen Nepal und Indien. Grenzformalitäten und Visa on Arrival sind hier unkompliziert möglich.
Siliguri in Indien bietet Hostels und Hotels für Traveller an. Alle 15 Minuten fährt ein Bus zur Grenze. Die Grenze überschreitest Du mit 2 TukTuks und wechselst auf der Brückenmitte das Fahrzeug! Kostet Dich nur 100 indische Rupien für beide Droschken zusammen. Meine Fahrer waren sehr hilfsbereit und ehrlich!
Der nepalesische Grenzbeamte war sehr freundlich und berät Dich, welches Visum für Dich das Richtige ist.

Der Busbahnhof in Karkabhitta befindet sich direkt an der Grenze. Von hier starten zahlreiche Busse nach Janakpur, Kathmandu und Pokhara. Nur nach Janakpur bringen Dich 4 Morgenbusse in ca. 8 Stunden. Der letzte startet um 11 h!

Nach Pokhara fährt ein Luxusbus um 16 h für 2.500 nepalesische Rupien! Er benötigt ca. 16 Stunden! Nach Kathmandu starten Busse ab ca. 14:30 h und diese brauchen ca. 14 Stunden.
Mein TukTuk Fahrer wies mich darauf hin, dass der Flughafen Bhadrakpur nur 20 km von der Grenze entfernt ist. Flüge nach Kathmandu gibt es mehrmals täglich! Sie benötigen nur 45 Minuten und kosten mindestens EUR 90. Inlandsflüge in Nepal sind relativ teuer!
Weil die Busse in Karkabhitta eingesetzt werden, bekommst Du in der Regel den besten Sitzplatz mit Beinfreiheit in der ersten Reihe.
Der Bus nach Janakpur ist alt und nimmt jeden mit, der ihn an der Straße anhält! Für ca. 280 km benötigt der Bus ca. 8,5 Stunden. Außer kurze Pinkelpausen wird durchgefahren. Zeitweilig ist es im Bus brechend voll mit über 100 Fahrgästen. Die Straße wird aktuell ausgebaut und die Fahrt ist ohne Klimaanlage sehr staubig. Sie bietet Dir ein Erlebnis in einem von Armut geprägtem Land. Dafür kostet sie nur 800 Rupien.

In Janakpur gibt es das Hotel Mithila Yatri Nivas. Es handelt sich um das teuerste Hotel der wichtigsten Pilgerstadt für Hindús in Nepal. Du bekommst für EUR 41 ein Zimmer mit westlichem Standard inklusive Frühstück. Das Hotel befindet sich fussläufig zum Janaki Mandir Tempel und der Altstadt mit ihren zahlreichen Juwelieren.

Janakpur zählt zu den meistbesuchtesten Städten Nepals und befindet sich unweit der Grenze nach Indien. 3 mal täglich verkehren fabrikneue Dieseltriebwagen von Jainagar in Indien nach Janakpur und bringen tausende Pilger in die Stadt.
Auslaender dürfen nicht mit diesem Zug von und nach Indien fahren!

Sprich: Diese Stadt ist für Hindús interesant, denn der Tempel ist wichtig für Gläubige.

In Janakpur existiert eine Geldwechselstube, die Du aber nur mit Hilfe eines TukTuk Fahrers finden wirst. Die Wechselkurse gelten als gut!

Außer dem Tempel ist das Goldschmiede Kunsthandwerk erwähnenswert. Es hat sehr viele lokake Touristen aber keine Traveller !
Der Nepal Touristbus kommt nicht nach Janakpur.
Zum Chitwan NP fährt um 05:40 h ein Bus vom Kathmandu Busbahnhof ab. Er benötigt 7 Stunden und kostet 750 Rupien. In Ratmanagar lässt er Dich raus und Du fährst die restlichen 6 km mit dem TukTuk nach Sauraha.

Ich nächtigte im Jungle Wildlife Camp. Diese Herberge ist bei reiferen Travellern beliebt. Junge Backpacker bevorzugen mehrtägige ZuFuss Jungletreks mit Schlafen im Urwald!
Das Touristendorf Sauraha ist primitiv und hässlich! Dennoch befinden sich unweit am Fluss schöne Herbergen. Auffällig sind die vielen Unterkünfte, denn so extrem viele Urlauber waren nicht hier.

Für die Safari hatte ich sehr viel Glück ein Nashorn aus unmittelbarer Nähe zu sehen. Es war am Essen und lies sich absolut nicht stören. Somit lohnte sich die Tour für mich.

Einen Schwarzbär oder einen Tiger bekam ich nicht vor die Linse! Nur Kothaufen und Spuren im Sand zeigten mir an, dass diese Tiere kürzlich hier waren.

Du brauchst viel Geduld und Glück um einen Tiger oder Schwarzbär zu sehen. Im Chitwan NP leben 694 gezählte Nashörner und 128 Tiger. Alle anderen Tiere werden nicht gezählt.
Ich traf einige Traveller mit einem Alter ab 50 aufwärts an. Sie reisen ähnlich wie ich. Junge Traveller sind eher in Esoterik Hochburgen und am Strand im Süden Indiens anzutreffen. Kultur Hochburgen werden von der reiferen Jugend bevorzugt.
Vom Chitwan NP nach Lumbini fahren keine Touristbusse. Somit fuhr ich von Stadt zu Stadt mit den lokaken Bussen. Das dauert ca. 7 Stunden für 160 km. Die Menschen hier in Nepal sind sehr hilfsbereit und ich finde rasch den Anschlussbus.

In Lumbini nächtigte ich in dem bei Travellern beliebten Kanthak Hotel.

Es wird gesagt, dass Buddha hier geboren wurde! Der Maya-Devi-Tempel soll seine Geburtsstädte sein.

Es existieren viele weitere Tempel, die allesamt in einer riesigen Parkanlage mit Wasseranlagen verteilt liegen.

Du benötigst für die Besichtigung aller Tempelanlagen ca. 3 Stunden. Somit reicht ein halber Tag.

Jedoch starten die Touristbusse gegen 6 h morgens nach Pokhara und auch Kathmandu. Nach Indien kannst Du jederzeit zum nahegelegenen Grenzübergang fahren. Auf der indisches Seite verkehren Anschlussbusse.

Am 13.02.2026 fuhr ich früh morgens mit dem Touristbus von Lumbini nach Pohkara! Im Bus traf ich Desir’e aus Oxford, 27 Jahre alt.

Sie: ist hier für mehrere Monate. Sie besuchte eine Yoga Schule und erzählte mir von einem 10 tägigen Meditation Schweigeretreat Kurs, der so hart war, dass sie ihn abbrechen musste! Morgens um 4 h aufstehen, ab 5 h 17,5 Stunden Schweigen am Stück! Sie ging in ein Hostel, welches 1 Stunde entfernt von Pohkara in den Bergen liegt.

Und ich: fuhr mit dem Taxi vom Busbahnhof zum Kiwi Hostel. Hier hat es am Lakeside gleich drei sehr grosse Backpacker Hostel. Alle sehr modern mit Schluesselkarten, Schliessfächern, Steckdosen, Leselampen, Vorhängen. Alles neu gebaut.

Jedes Hostel verfügt über eine Bar. Sogar Craftbiere vom Fass werden gereicht! Ob Billiardtisch oder Rooftop, alles wird geboten. An den Wänden prangen grosse Landkarten mit allen hier möglichen Treks! Jeden Nachmittag hat es Happy Hour. Ja man kommt zum Feiern hier her!

Ich treffe Junge Abiturienten, Australier, die auf Weltreise und Richtung Europa und im kommenden Winter Südamerika sind. Die gesamte Welt des Travellervolks trifft sich hier.

Alle sind hardcore drauf und wollen einen Trek selbst jetzt im Februar und bis in 5.000 Meter Höhe im tiefen Schnee machen. Vor und nach dem Trek wird hier so richtig gefeiert!

Jedes Hostel verfügt über ein Reisebüro welches alles vermittelt. Auch Trekaustüstung kann gemietet werden.

Ja diese Art von Szene habe ich in Indien vermisst! Aber es ist klar, die Trekkingszene interessiert sich weniger für Kultur. Fun und Extremsport stehen im Vordergrund. Esoterik treffe ich an den Bierschänken der Hostels eher nicht an!

Hier im Lakeside hat es praktisch nur Hotels, schicke Touristengeschäfte, Restaurants und Unterhaltung. Die einheimische Bevölkerung dieser doch sehr grossen Stadt, kommt hier nicht hin.

Ich sprach mit einem Freund, der hier in Pohkara im Jahr 1989 war. Es hat den Anschein, dass sich alles verändert hat. Mitte Februar hat es relativ wenige Trekking Touristen hier, denn die Saison startet erst Mitte März. Reine Kulturtouristen hat es nur vereinzelt. Dazu zählen aber Traveller Senioren

Eine Stadt wie Pohkara lebt von Lokaltouristen, die sich aus der Mittel- und Oberschicht zusammensetzen. Nicht nur in Indien und China, auch in Nepal existieren Menschen, die über ein gehobenes Einkommen verfügrn. Aktuell kommen ca. 90 % der Besucher aus diesen Ländern.

In den Hostels und Gästehäusern kannst Du eine Tages Bustour für die wichtigsten Tempel, Höhlen, Wasserfall und Hängebrücke für 800 Rupien buchen (plus Eintritte).

Im Vergleich zu einigen Nachbarländern Nepals sind die Preise hier sehr niedrig. Trekkingtouren sind vergleichsweise teuer. Kulturaktivitäten sind sehr günstig.

Im Hostel treffe ich nur Trekker an, auf der Straße auch Traveller Senioren. Spirituelle Touristen suchen andere Unterkunftsformen.

Pohkara macht einen sehr aufgeräumten Eindruck! Es besteht aus den grossen Stadtteilen, die nicht von Touristen aufgesucht werden. Dort befinden sich die Busbahnhöfe.

Lakeside ist für Touristen und die heimische Oberschicht.

Sehr enttäuschend für den bisherigen Verlauf meiner jetzt 27 Tage dauernden Indien / Nepal Reise ist das Wetter und die Sichtverhältnisse. Es gab keinen einzigen Tag mit guter Sicht. Der Himalaya und die schneebedeckten Berge sind vom Dunst versperrt! Mehr als 5 km Sichtweite stets Fehlanzeige! Regentage lediglich nur zwei. Sonst Sonne jeden Tag! Aber stets dunstig!

Klare Sichtverhältnisse werden erst gegen Mitte März erwartet. Somit reise ich in der Nebensaison. Trekking benötigt glasklaren Himmel!

Heute Morgen endlich klarer Himmel nach den gestrigem Regen! Aufatmen!

Weiter fuhr ich mit dem Bus nach Bandipur, einem total saniertem Bergdorf. Lass Dich an der nagelneu gebauten Schnellstrase ( Pohkara – Kathmandu) an der Seilbahnstation raus. Diese bringt Dich hoch ins Dorf. Oben angekommen, befindet sich ein riesiges Hotel mit Spielcasino.

Das Dorf ist für Autos gesperrt. Alle Häuser wurden historisch neu saniert. Bandipur wurde für den asiatischen Massentourismus sowie Wochenendtourismus der gehobenen nepalesischen Schicht herausgeputzt. Praktisch alle Häuser sind Herbergen mit Restaurants und Cafés!

Die Seilbahn wurde 2023 in Betrieb genommen. Bollywood will hier Filme drehen. Komme in der Woche hierher, am Wochenende wird es sehr voll!

Das Hostal Garangja ist voll auf Backpacker eingestellt. Es ist komplett saniert und verfügt über Zimmer und auch einen Schlafsaal.

Bandipur bietet Senioren Travellern machbare Wanderwege mit Panoramablicken an.

Die Preise sind in Bandipur extrem niedrig!
Von Bandipur fuhr ich weiter mit dem Bus nach Kathmandu über eine komplett kaputte Straße bzw. Piste! Das dauerte für 130 km Strecke 6 Stunden.

Das Kathmandu Tal gilt als die bedeutendste Región weltweit, wenn es um historisches Kulturerbe geht, wo die Tradition und Religión tagtäglich heute noch gelebt wird. Sprich: Die Baudenkmäler sind bewohnt, Leben spielt sich genauso wie damals ab. Das gibt es sonst nur noch in Varanasi.

Du betrittst hier somit kein Museum, sondern tägliches Leben.

Das Kathmandu Tal mit ca. 6 Millionen Einwohnern behetbergt 7 UNESCO Welterbestätte.

Aktuell wird die Región stark von asiatischen Touristen aufgesucht. Aber auch westlicher Tourismus steigt im zweistelligen Bereich jährlich an.

Die Ankunft mit dem Bus in Kathmandu ist der Horror! Totale Überbevölkerung, bitterste Armut, Dreck und Staub sowie Chaos.
Du musst Dir die schönen Oasen erarbeiten. Jeden Tag eine davon mehr und nach wenigen Tagen wirst Du begeistert sein! Denn das hier gibt es kein zweites Mal auf der Welt!

Als Traveller wirst Du wohl in Thamel übernachten. Thamel ist das Backpacker Viertel in Kathmandu. Hier hat es viele Trekkingoutfitter, darunter jede Menge Fakeshops.

In Thamel versucht jeder irgendwie zu Geld zu kommen! Zumindest sind jetzt alle Strassen asphaltiert.

Ich stieg im Restup Hostel ab. Grosses Rooftop Restaurant. Westliche Traveller suchen den Adrenalintrip auf dem Trek oder im Vipassana Retreat. Sprich: sie suchen nicht den Kick mit Alkohol. Ein Bier kostet i.d.R. mehr als ein Abendessen. Das schreckt definitiv ab! Drei Biere am Tag können 60 % Deines Tagesbudgets verschlingen. Und ein köstliches Gericht kostet weniger. Dann enthält man sich!

Du wirst auf jeden Fall viel Zeit verbringen, sieben Welterbestätte zu besuchen. Hinzu kommen Spazieren und Bummeln durch die Basaré und Einkaufsstrassen. Um 21 h schliesst alles! Dann sind nur noch Bars und einige Restaurants auf.

Vergiss auf keinen Fall Bhaktapur zu besuchen! Dieses Weltkulturerbe und die Altstadt haben es in sich, weil es kein Museum, sondern eine bewohnte Stadt ist.

Patan ist genauso einen Ausflug wert! Alle anderen Tempel, Pagoden, Stupas und Paläste befinden sich in Kathmandu. Von diesen Kulturstätten gefiel mir der Affentempel am Besten. Er hat aber nicht die wichtigste Bedeutung. Aber im Affentempel ist es schmuddelig! Es hat sehr viele Primaten und streunende Hunde. Genau das gefällt mir!

Ich werde täglich mindestens 20 mal angesprochen, ob ich Drogen kaufen will. Und stets in Thamel! Ich habe aber niemanden hier kiffen sehen! Also kann das nur Míst sein! Wir sind hier nicht in Thailand! Wenn Du Party machen willst, gehe besser woanders hin. Im Hostel bleiben sie zumindest auf ihrem teuren Bier sitzen. Es sind eher noch Asiaten, die gerne mal einen Trinken!

Irgendwie ist Kathmandu auch teurer als der Rest des Landes. Das merke ich im Restaurant, Eintrittspreise und Taxi fahren.

Bhaktapur ist wohl die grösste Attraktion Nepals! Es ist kein Museum, nein es ist lebendig! Die Menschen leben dort. Für Touristen ist es ein mega Vergnügen, die Strassen voll restaurierter Häuser und die vielen Tempel zu besuchen. Ja es hat Geschäfte für Einheimische hier und nicht nur Touristenshops. Gehe aber davon aus, dass so manche Touristen Restaurants hier teurer als in Thamel und sonstwo in Nepal sind.

Um die Altstadt von Bhaktapur betreten zu dütfen, musst Du einmalig 2.000 Rupien bezahlen. Bei Vorlage Deines Reisepasses gilt das Ticket für Deinen Aufenthalt auch an allen Folgetagen. Nicht alle Zugänge zur Altstadt werden überwacht! Theoretisch kannst Du Dich reinschmuggeln. Die Altstadt gehört den Einwohnern, somit gibt es nur Wachen an bestimmten Strassen aber alle Zuwege müssen offen sein!

Nepal gehört zweifelsohne zu den kulturreichsten und landschaftlich schönsten Ländern weltweit. Das Land gilt als sicher! Die Kriminalität ist niedrig. Die Bevölkerung ist ehrlich und Touristen werden selten über den Tisch gezogen. Die Gadtfreundschaft kennt hier keine Grenzen!

Ich gehe davon aus, dass zukünftig viel mehr Touristen kommen werden!
