Pátzcuaro: koloniale Perle am gleichnamigen See

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Nach einem szenigen Wochenende in Mexikos 2. größter Stadt, fuhr ich mit dem Bus nach Pátzcuaro.

Pátzcuaro ist eine touristische Kolonialstadt, eher klein und gehört nicht zum Weltkulturerbe. Dennoch ist die Stadt sehr schön. Die Häuser sind recht alt und meistens einstöckig. Sie sind weiß getüncht und der Sockel ist mit Farbe „Ochsenblut“ gestrichen. Es gibt 2 wichtige Plätze „Grande“ und „Chico“.

Zahlreiche Hotels sind in der Stadt vertreten. Haupttouristenzeit ist „Allerheiligen“. Dann kommen viele Touristen hierher und besuchen die Friedhöfe. Gefeiert wird aber auch!

Der Pátzcuaro See  und die Insel Janítzio werden gerne besucht. An Allerheiligen sind alle zur Verfügung stehenden Boote unterwegs. Die Morelos-Statue ragt hoch über der sehr kleinen Insel. Auf dem steilen Weg dorthin trifft man auf viele Kitsch- und Ramschläden. Polnische Basarmärkte lassen grüßen. „Do you need weed?“ ist hier nicht die Frage, stattdessen „Quieres comer?“ Man wird also auf Spanisch angesprochen, was bedeutet, dass fast keine ausländischen Touristen hierher kommen.

Das Inseldorf kann man eher vergessen, wäre da nicht die schöne Überfahrt mit dem Boot und die Morelos-Statue.

Durch Pátzcuaro führt auch die Bahnstrecke von Mexiko City nach Nogales. Die ultralangen Güterzüge transportieren hauptsächlich fabrikneue Autos in die USA. Zumindest eine der beiden großen mexikanischen Bahngesellschaften werden aus den USA betrieben. Ohne den Export in die USA gäbe es keine Eisenbahn in Mexiko.

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