San Pedro la Laguna: Unsichtbare Mauern – unterschiedlicher können Menschen nicht sein

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Jetzt bin ich bereits 10 Tage hier am Atitlansee. Neben dem Spanisch lernen gibt es aber noch andere Dinge!

San Pedro ist ein Dorf mit ca. 14.000 Einwohnern. Ca. 600 davon sind Ausländer. Hinzu kommen viele Touristen, Backpacker, bibeltreue Christen, Studenten, Familien, Esotheriker und kiffende Freaks.

Es gibt das Gebiet am See, genannt „Gringotenango“ und das eigentliche Dorf wo die indegene Bevölkerung lebt. Beide Gruppierungen haben wenig gemeinsam, außer daß die Bergbevölkerung ein etwas besseres Einkommen hat, dank des Geldes, welches die Touristen hier lassen.

San Pedro hatte den Ruf einer Drogenhöhle, wo die Marijuanaschwaden nur so durchs Dorf ziehen. Dem ist nur sehr bedingt so. Die Mehrzahl der Besucher sind keine Kiffer. Guatemala ist nur 3 bis 5 Flugstunden entfernt von den USA. Daher sieht man hier viele Ehepaare, Familien und auch Rentner. Hinzu kommen Heerscharen bibeltreuer Missionare, die in den zahlreichen Kirchen singen. Der Anteil der Backpacker ist nach wie vor sehr hoch, weil es hier traumhaft schön ist und die Preise unglaublich niedrig sind. Die Party- und Drogenszene ist eigentlich klein. In den Clubs am Seeufer verteilen sich am Wochenende vielleicht 100 Tänzer. Ich werde häufig gefragt „do you need weed?“. Meistens verkaufen Rastafaris, bzw. Schmuckhändler ihren Stoff auf der Strasse. Im Zoola Hostel wird hingegen viel gekifft.

San Pedro ist ein kleines Dorf und ist sehr überschaubar. Es gibt weder Supermarkt noch eine Ampel. Die Strasse hierher befindet sich in weiten Teilen in einem erbärmlichen Zustand. Die meisten Touristen reisen mit den kleinen Booten an, die auf dem See hin- und her schippern. Als Taxen hat es hier Tuc Tucs. Die Hotellerie entspricht nicht dem Zustand, wie wir es aus Europa kennen. Ein Zimmer gibt es ab 5 Euro, ein Liter Bier kostet 3 Euro, eine Taxifahrt 50 Cent.

Ich habe während meiner Freizeit einen Ausflug in den Hippieort „San Marcos“ unternommen. Dieses schöne Dorf bildet ein bedeutendes Zentrum für Joga und Meditation. Dann war ich auch in „Santiago de Atitlan“. Dort hat es kaum Touristen. Die Stadt ist die größte am See. Leider war der indegene Wochenmarkt eine Enttäuschung.

Apropos Vierbeiner: Hunde hat´s hier überall. Viele Vierbeiner werden an der Leine geführt. Das sieht man anderswo weniger, denn ein sogenanntes Haustier kostet halt auch Geld!

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