Meine erste Woche in der San Pedro Spanish School

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Nach 2 Jahren bin ich wieder zurück an der San Pedro Spanish School. Ich lerne wieder bei Clemente, den ich im Februar 2012 bereits als Lehrer hatte. Ebenso wohne ich wieder bei der Familie Louis Mendez.

Ich lerne hier viel zusammen mit Clemente. Clemente ist 32 Jahre alt und hat sein Lehramtsstudium an der Universität in Sololá abgeschlossen. Die Grammatik ist an dieser Schule umfangreicher als in Esteli bei Norma.

Im Vergleich zu meinem ersten Besuch kommen kaum noch Freaks und Partyleute an diese Schule. Stattdessen studieren hier eine Menge Leute, die Spanisch für ihre berufliche Zukunft einsetzen müssen. Ebenso kommen viele ältere Menschen und sogar Familien mit Kindern hierher. Ich habe eine Frau getroffen, die das religiöse Leben mit der Gastfamilie teilen möchte. Die meisten Studenten wohnen bei Gastfamilien. Nicht zu vergessen, die große Gruppe der Esotheriker, die die Gegend um den Atitlansee aufsuchen und das hier verfügbare vegane Essen zu genießen.

Mein Tag gestaltet sich durch 4 Stunden Lernen am Vormittag, dann Hausaufgaben und Schulaktivitäten wie, Filme, Vorträge und Gesprächsgruppen am Nachmittag.

Meine Gastfamilie hat ihr Wohnhaus um eine weitere Etage ausgebaut. Die älteste Tochter (19 Jahre) ist seit 1 Jahr Mutter. Ihr gleichaltriger Mann wohnt jetzt auch mit der Familie. Er arbeitet als Bootsführer. Somit leben in der Familie jetzt 7 Familienmitglieder, Eltern, 3 Kinder und Großeltern eines Kindes sowie der Schwager. Wir unterhalten uns mit den Familienmitgliedern während der Mahlzeiten. Als Studenten wohnen hier ein älteres Ehepaar und ein pensionierter Hochschullehrer.

Wir machen freizeitmäßig wenig mit der Familie. In einigen anderen Familien sieht das anders aus. Manchmal unterhalten wir uns mit Louis (er ist Schulrektor einer Primaria) über gesellschaftspolitische Themen. Seine Ehefrau Letti kocht hervorragend und sehr abwechslungsreich.

Im Vergleich zu meinem Unterricht in Esteli ist hier vieles anders. Bei Norma fand ich das ständige Lernen gut. Ebenso daß ich keine Chance hatte, andere Sprachen zu sprechen. Hier in San Pedro hat es sehr viele Touristen und in „Gringotenango“, dem Touristenviertel wird hauptsächlich Englisch gesprochen. Das intensive  Zusammensein mit der Familie fehlt hier ebenso. Stattdessen gibt es hier ein Leben am Abend in den zahlreichen Restaurants, Kneipen und Clubs.

Kurioserweise konnte ich während des Unterrichts am vergangenen Donnerstag das Donnern eines Vulkanausbruchs hören. Wir hatten auch mehrere kleinere Erdbeben. Im Pazifik ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala.

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