La Paz: diese Höhenlage macht einen schwindelig

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La Paz ist die höchstgelegene Millionenstadt der Welt. Der Flughafen der Stadt ist ebenso Höhenrekordhalter. Er liegt deutlich höher als 4000 Meter.

Das Slumviertel „El Alto“ umgibt auf einem Hochplateau den Airport. Tief unten in einem riesigen Talkessel liegt La Paz auf ca. 3.700 Meter Höhe.

In der Stadt ist es niemals eben, man muss also bergauf bzw. bergab gehen. Ersteres ist stets beschwerlich, bei dieser dünnen Luft. Das Klima ist hingegen in La Paz deutlich angenhmer als in El Alto.

La Paz hat einige interessante Kolonialbauten, die Strasse „Jaén“, „San Francisco“ Kirche, ebenso einige interessante Museen, z.B. das „Museo de Etnografia y Folklore“.

Junge Rucksacktouristen zieht es ins „Museo de la Coca“. Dieses in der Altstadt gelegene sehr kleine Privatmuseum gibt interessante Informationen zur Koka-Pflanze und zur Kokain-Produktion. Ebenso zur Kokain-Kultur. Etwas enttäuscht war ich aber schon von diesem winzigen Museum (ein grosses Zimmer). Die Displays waren sehr amateurhaft.

Eine weitere Attraktion für Backpaker bildet das „San Pedro Gefängnis“. Dieser von den Gefangenen selbstverwaltete Knast ist weltweit einmalig. Drinnen gibt es keine Beamte. Reiche Drogenbarone haben Luxuswohnungen. Deren Familien und Kinder wohnen ebenso in dem Knast. Offiziell ist der Gefängnisbesuch durch Touristen verboten. Dennoch schaffen es einige Touristen auf die andere Seite der schweren Eisentore zu kommen. Drinnen hat man jedoch keinen Schutz mehr und ist den Gefangenen ausgeliefert. So mancher Tourist musste seinen Knastaufenthalt unfreiwillig verlängern, weil er beim versuchten Verlassen der schwedischen Gardinen mit Drogen erwischt wurde.

LaPaz hat aber auch den „Reineke Fuchs“. Dies ist eine bayerische Brauereigaststätte mit deutscher rustikaler Einrichtung, sehr gutem deutschen Essen, Bier und Jägermeister.

Dann hieß es Abschied nehmen, nach 5 Monaten und 10 Tagen Süd- und Latain-Amerika! Mit einer 21 Jahre alten Boeeing 757 von American Airlines ging es über Santa Cruz Richtung Miami und weiter nach L.A. In der Business Class verwöhnten uns die Stewards Peter und Jaime mit einem guten Tropfen Wein und gutem Essen. Die Beiden hatten zusammen lediglich 22 Fluggäste zu bedienen.

Im „Admirals Club“ im Flughafen von Miami konnten wir den Rest vom Europameisterschaftsfinale sehen. Danach ging es unter die Dusche. Der Club bietet luxuriöse Badezimmer für die Gäste der 1. Klasse.

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