Fahrrad Adrenalin: Die Todesstrecke in Bolivien

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In einer Touristenstrasse von La Paz haben wir ein tolles Ausstellungstück entdeckt. Ein Super Mountain Bike: Kostenpunkt US $ 3000. Gerade mal 14 tag alt.

Dann war es klar: Mit einem solchen Bike gehen wir auf die „Death Road“.

Wir buchten die Tour für US $ 100 pro Person. Dafür bekamen wir dieses tolle Bike mit neuartigen Bremsen, bester Federung und perfekter Gangschaltung. Diese neuen Bikes waren gerade erst 5 mal auf der Todesstrecke.

Am Montag Morgen ging es um 6:30 h los. Um 8 h waren wir in La Cumbre (4640 Höhenmeter). Dort gab es die Einweisung und Schulung. Uns wurde genau erklärt, wie man das Rad zu bedienen hat, wie man bremst, wie man die Pedale bedient und in welcher Stellung man zu fahren hat. Dinge, die ich in dieser Form noch nicht wusste. Eine Frau wurde wegen der Höhe fast bewusstlos.

Es ging los! Zuerst auf Rennasphalt. Die Guides plus ein Kamerateam begleiteten uns.

Dann der erste Stop an der Kokain-Kontrollstelle. Im Tal befindet sich eines der grössten Koka-Anbaugebiete der Welt. Der Zoll will sicherstellen, dass keine Chemikalien, die zur Kokainproduktion verwendet werden, ins Tal kommen.

Als nächstes gehts 8 km bergauf: Im Bus mit den Rädern auf dem Dach.

Danach Start auf der eigentlichen Todesstrecke. Direkt neben uns ein Grabstein: Am 1.12.1999 starben hier 8 Israelis, ein trauriges Datum.

Hier nochmal eine weitere Sicherheitseinweisung. Dann ging es los. 31 km auf dem kleinen engen Pfad. Links schwörte stets der Tod. Vor 13 Monaten starb der letzte Radfahrer.

Aber wenn man die richtigen Bikes mietet, keine Kosten spart und streng den Anweisungen der Guides folgt, dann kann eigentlich nichts passieren.

Gegen 13 Uhr waren wir dann im Tal auf 1295 Meter Höhe. Wir liessen 3345 Höhenmeter hinter uns und fuhren 64 km, davon 8 km im Bus.

Auf dem Berg hatten wir Frost und eisige Kälte, hier im Tal Brüllenhitze. Zeit für ein Bad zum Mittagessen im Pool im Tropengarten.

Dies war der Tag auf der „Death Road“.

Zurück in La Paz gab es Fotos und Vidios, die unser Kaerateam gedreht hat. Ebenso erhielt jeder ein T-Shirt.

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