Impressionen aus Kappadokien

1985 war ich schon mal in Kappadokien. Damals machte die Region aus Felshöhlen und Gipsstein noch einen verschlafenen Eindruck mit einer überschaubaren Anzahl an Touristen. Gewohnt habe ich damals Urgüp. Heute wohnte ich im Touristendorf Göreme. Urgüp ist kein Dorf mehr, sondern eine Kleinstadt mit viel Beton. Daher gehen Touristen jetzt nach Göreme. Die früheren Höhlenbewohner wurden vertrieben, aus ihren ehemaligen Behausungen entstanden Höhlen-Erlebnishotels. Die Region ist mitlerweile dicht besiedelt. Vierspurige Schnellstrassen durchziehen die Region, selbst ein Gefängnis gibt es unweit von Göreme. Zum Sonnenaufgang heben dutzende Heissluftballons für teures Geld ab.

Die Tagesausflüge führen heute in immer weiter entfernt liegende Gebiete, z.B. auf der „Grünen Tour“. 1985 konzentrierte sich die Tour auf die heute angebotene „Rote Tour“ plus die größere der beiden unterirdischen Städte.

Das Flintstone Cave Hotel ist recht gut und hat einen tollen Swimmingpool. Statt Rucksackfreaks (wie 1985) trifft man hier u.a. viele türkische Familien, die mit dem Auto reisen. 1985 hatte dies leider Seltenheitswert.

Auch das Openair-Musem von Göreme ist neu. Das gab es 1985 auch noch nicht.

Insgesamt betrachtet ist Kappadokien ein absolutes Highlight für einen Türkeiurlaub. Wo viele Touristen hinkommen wird auch Wein angebaut. Und der ist ausgezeichnet! Mit dem Bus lässt sich Göreme

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gut erreichen. Die Region ist mittlerweile so beliebt, so dass man einige Tage vor Abfahrt sein Ticket buchen sollte.

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Ein Gedanke zu “Impressionen aus Kappadokien

  1. Kappadokien- Das traumhafte Urlaubsziel

    Vor mehreren Mio. von Jahren gab es eine Erosion, die eine herrliche Ortschaft hat entstehen lassen. Kappadokien wird ebendiese mittlerweile benannt und hat verschiedene Provinzen zu bieten. Die Provinzen heißen Nevsehir, Aksaray, Kirsehir, Nigde sowie Kayseri. Den Touristen bekannt ist vor allem der Ort Göreme, denn hier gibt es Felsformationen, die einfach unglaublich anzusehen sind. Die aus Tuffsteinfelsen gehauenen Höhlen- und Felsenkirchen muss man schlichtweg gesehen haben. Jene wurden sogar im Jahre 1985 zum Weltkulturerbe ernannt, naturgemäß von der UNESCO. Es ist keineswegs erstaunlich, dass Göreme das Herzstück von Kappadokien ist.

    Kappadokien wird auch gerne als Stadt der Pferde betitelt, weil die Urlauber auf dem Rücken der Tiere Göreme erkunden können. Hinwieder auch, da Kappadokien übersetzt in der Tat Land der schönen Pferde heißt. Da gibt es eine Menge zu entdecken, so die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymakli, die bis zu 10 Etagen in die Tiefe gehen. Sie wurden in den 60er Jahren von Archäologen gefunden.

    Wer Naturwunder mag, muss Kappadokien aufsuchen. Die bizarren Felsformen werden begeistern können, ebenso wie die eingehauenen Höhlen und Wohnungen oder Kirchen plus Klöster. Die Töpferstadt Avanos wird die Touristen auch begeistern wie auch die Stadt Ürgüp.

    Bevor man den Urlaub bucht, kann man sich gerne über zusätzliche türkische Urlaubsziele auf http://www.nevsehir-kappadokien.de informieren. So weiß man, wo exakt der Urlaub unvergesslich werden wird.

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